Nasen
nach
korrektur
Exakt analysiert. Präzise korrigiert.
Nasennachkorrektur bei Dr. Brügel
Komplexe Revisionen nach missglückter Nasenkorrektur.
Asymmetrien, hängende Spitze oder eingesunkener Nasenrücken.
Nicht jede Nasenoperation führt zum gewünschten Ergebnis. Ungünstige Wundheilung, falsche Technik oder eine unklare Kommunikation zwischen Patient und Operateur – die Gründe für einen missglückten Eingriff sind vielfältig.
Ein struktureller Neuaufbau und eine Optimierung der Wundheilung sind im zweiten Eingriff essentiell.
Komplexe Deformität. Volle Kontrolle.
Strukturelle Rhinoplastik
Neuaufbau bei Gewebedefekten.
Gewebeverlust durch Wundheilungsstörungen oder eine übertriebene Resektion im Rahmen der Voroperation ist die häufigste Ursache für eine Nasennachkorrektur. Die fehlende Struktur des Nasenskeletts führt zu typischen ästhetischen Problemen nach Voroperation oder funktionellen Einschränkungen wie einer behinderten Nasenatmung.
Mit Knorpeltransplantaten wird bei der strukturellen Rhinoplastik ein stabiler und ästhetisch ansprechender Nasenrücken neu aufgebaut. Die Nasenspitze wird mit Transplantaten stabilisiert und umgeformt.
Hohe Stabilität. Winzige Narbe.
Rippenknorpelentnahme
bei der Nasennachkorrektur.
Körpereigener Knorpel aus der Rippe eignet sich ideal, um bei einer Nasennachkorrektur ein filigranes und stabiles Gerüst aufbauen zu können. Im Gegensatz zu dem häufig verwendeten Ohrknorpel ist Rippenknorpel feiner formbar.
Da der fehlende Knorpel an der Rippe durch Bindegewebe ersetzt wird, sind postoperative Beschwerden sehr selten. Alles was bleibt ist eine maximal 2 cm lange Narbe am Brustkorb.
Wachstumsfaktoren. Stabilität.
Platelet rich Fibrin
Eigenblut für bessere Ergebnisse.
Körpereigene Wachstumsfaktoren aus Platelet Rich Fibrin (PRF) verbessern die Wundheilung und stabilisieren Knorpletransplantate bei Nasennachkorrekturen.
In Kombination mit körpereigenem Fettgewebe kann vernarbte Haut durch Stammzellen verjüngt werden.
Die Herstellung erfolgt direkt im OP, steril, ohne Zusätze und ausschließlich aus patienteneigenem Blut.
Erkennen. Verstehen. Beheben.
Gründe für eine Nasennachkorrektur
Typische Zeichen einer missglückten Voroperation.
Wäscheklammernase
Die Wäscheklammernase, auch Pinched Nose genannt, beschreibt eine Nasendeformität, bei der die Nasenspitze eingeschnürt wirkt und die Nasenflügel seitlich einfallen, mit konvexem Übergang zwischen Nasenspitze und Flügeln. Diese Indikation für eine Nasennachkorrektur entsteht oft durch übermäßige Verschmälerung der Flügelknorpel oder falsche Nähte in der Nasenspitze bei Voroperationen. Die Korrektur erfolgt durch stabilisierende Knorpeltransplantate in einer sekundären Rhinoplastik.
Unregelmäßiger Nasenrücken
Narbenzüge, Infektionen oder unsaubere chirurgische Methoden können zu einer Verschiebung von Knochen- oder Knorpeltransplantaten nach der Rhinoplastik führen, was sichtbare Unregelmäßigkeiten oder Achsabweichungen der Nase verursacht. In einer ästhetischen Nasennachkorrektur in Nürnberg kann der Nasenrücken geglättet und kleinere Einsenkungen durch Camouflage-Techniken ausgeglichen werden. Bei ausgeprägteren Befunden ist ein vollständiger Neuaufbau des Nasenrückens erforderlich, meist mit Rippenknorpeltransplantaten für stabile Ergebnisse.
Inverted-V-Deformität
Die Inverted-V Deformität entsteht nach konventioneller Abtragung des Nasenhöckers, wenn der mittlere Nasenrücken eröffnet und die Nasenbeine zur Mitte gekippt werden, ohne stabilisierende Spreader Grafts einzusetzen. Dadurch entsteht ein schmaler, spitz zulaufender Grat, bei dem die seitlichen Knorpelanteile zurückziehen und ein auf dem Kopf stehendes V am Nasenrücken sichtbar wird. Die Korrektur einer Inverted-V Deformität in Nürnberg erfolgt durch Rekonstruktion des Nasenrückens mit stabilisierenden Spreader Grafts in einer sekundären Rhinoplastik.
Papageienschnabeldeformität
Die Polly-Beak-Deformität ist eine Nasendeformität, bei der eine Wölbung oberhalb der Nasenspitze entsteht, ähnlich dem Schnabel eines Papageis. Sie resultiert aus einer übermäßigen Abtragung des knöchernen Nasenteils bei konventioneller Rhinoplastik, ohne ausreichende Anpassung des knorpeligen Anteils, was einen Neuaufbau des Nasenrückens in einer sekundären Nasenkorrektur erfordert. Bei einem Weichteil-Polly-Beak entsteht die Vorwölbung durch überschüssiges Gewebe, Narbenzug oder Lymphstau und kann in leichten Fällen durch Massage oder Injektionen von Kristallkortikosteroiden wie Triamcinolon behandelt werden.
Hängende Nasenspitze
Eine hängende Nasenspitze entwickelt sich oft Monate nach einer Nasenkorrektur durch Schwächung des natürlichen Stützgewebes, wodurch Muskulatur und Schwerkraft die Spitze allmählich absenken. Einige Chirurgen greifen auf anfängliche Überkorrektur zurück, in der Erwartung einer natürlichen Anpassung, doch dies birgt Risiken und ist weniger effektiv als gezielte Stabilisierungsmaßnahmen. In einer Nasennachkorrektur in Nürnberg kann die Position der Nasenspitze durch stabile Knorpeltransplantate dauerhaft gesichert werden.
Barbie-Nase
Die Barbie Nose, auch als Barbie Nose Rhinoplasty bekannt, kombiniert einen stark abgesenkten Nasenrücken mit einer übermäßig rotierten Nasenspitze, was eine kindliche, artifizielle Silhouette schafft, die an eine Skisprungschanze erinnert. Diese extreme Formgebung, die insbesondere von jüngeren Patientinnen gewünscht wird, führt langfristig oft zu einer deplatzierten Erscheinung in einem erwachsenen Gesicht und beeinträchtigt die Nasenatmung erheblich. Die Korrektur einer Barbie Nose erfolgt in der Regel durch einen vollständigen Neuaufbau des Nasengerüsts mit Rippenknorpeltransplantaten in einer sekundären Rhinoplastik.
Alare Retraktion
Die Alar Retraktion, auch als Nasenflügel-Retraktion bekannt, ist eine Deformität, bei der die Nasenflügel (Alae nasi) zu hoch gezogen werden, was zu sichtbaren Nasenlöchern und einem unnatürlichen Erscheinungsbild führt. Diese Komplikation entsteht oft durch übermäßige Resektion der unteren lateralen Knorpel oder Narbenzüge in der Nasenspitze bei vorangegangenen Rhinoplastiken. Die Korrektur einer Alar Retraktion erfolgt in einer sekundären Nasenkorrektur durch Knorpeltransplantate, wie Lateral Crural Strut Grafts oder Rim Grafts, um die Flügelposition zu stabilisieren und die Nasenatmung zu verbessern.
Open-Roof
Die Open-Roof-Deformität entsteht nach Abtragung des dorsalen Nasenhöckers in einer konventionellen Rhinoplastik, wenn der Nasenrücken nicht ausreichend geschlossen wird, was zu einer sichtbaren Spalte zwischen den Nasenbeinen führt. Diese Komplikation resultiert aus unvollständigem Verschluss des oberen Nasendrittels, oft durch fehlende Stabilisierung der lateralen Knorpel, und kann zu Unregelmäßigkeiten oder einer breiten Nasenbasis führen. Die Korrektur einer Open-Roof-Deformität erfolgt in einer sekundären Nasenkorrektur durch Einsetzen von Spreader Grafts, um den Nasenrücken zu rekonstruieren und Stabilität wiederherzustellen.
Sattelnase
Die Sattelnase, auch als Saddle Nose bekannt, ist eine Deformität, bei der der dorsale Nasenrücken eingesunken wirkt, was zu einer konkaven Silhouette führt. Diese Komplikation entsteht oft durch übermäßige Resektion von Knorpel oder Knochen in vorangegangenen Rhinoplastiken, Trauma, Infektionen oder systemische Erkrankungen wie Wegener-Granulomatose. Die Korrektur einer Sattelnase erfolgt in einer sekundären Nasenkorrektur durch Neuaufbau des Nasenrückens mit Knorpeltransplantaten, wie Rippenknorpel, um Stabilität und Form wiederherzustellen
Asymmetrische Nasenspitze
Die asymmetrische Nasenspitze ist eine Deformität, bei der die Nasenspitze einseitig abweicht, was zu einer ungleichmäßigen Kontur und sichtbarer Schieflage führt. Diese Komplikation entsteht oft durch ungleichmäßige Resektion der Knorpel, Narbenzüge oder traumatische Einflüsse in vorangegangenen Rhinoplastiken. Die Korrektur einer asymmetrischen Nasenspitze erfolgt in einer sekundären Nasenkorrektur durch Ausgleich mit Knorpeltransplantaten oder Rim Grafts, um Symmetrie und Funktion wiederherzustellen.
Kompetenz in der Rekonstruktion.
Nasennachkorrektur bei Dr. Brügel
Neuaufbau bei Gewebedefekten.
Eine Nasennachkorrektur (Revisionsrhinoplastik) ist deutlich anspruchsvoller als eine Erstoperation. Vernarbtes Gewebe, veränderte Anatomie und instabile Strukturen erschweren die Operation. Ausreichend Erfahrung, chirurgisches Feingefühl und eine breite Palette individueller Lösungsstrategien sind wichtig.
Dr. Jacob Brügel war über viele Jahre als Oberarzt an der Universitätsklinik Erlangen tätig und dort mitverantwortlich für die rekonstruktiv-plastische Gesichtschirurgie nach Tumoren und Unfällen. Die dabei erworbenen operativen Fertigkeiten und Erfahrungen im Gewebeneuaufbau und Wundheilungsmanagement kommen heute auch Patienten mit komplexem Korrekturbedarf zugute.
Rekonstruktion nach Voroperation.
Ergebnisse nach Nasennachkorrektur
Vorgeschichte:
Z.n. Nasenkorrektur vor 4 Jahren.
Befund vor Revisionsrhinoplastik:
Schiefnase mit eingefallenem Nasenrücken, Resthöcker, hängender Nasensteg, verkappter Nasensteg.
OP-Methode:
Strukturelle Rekonstruktion des Nasenrückens mit Rippenknorpel, Neuaufbau der Nasenscheidewand, Nasenspitzenplastik.