17. Januar 2026

Nasenoperation: Ablauf am Tag der Operation

Der Morgen der Nasenoperation markiert einen Wendepunkt – ein Moment der Erwartung, in dem Vorbereitung und Realität aufeinandertreffen. Diese Seite beantwortet die wichtigsten Fragen zum Ablauf einer Nasenoperation.

Wird der Eingriff ambulant oder stationär durchgeführt?

Es werden sowohl stationäre als auch ambulante Operationen angeboten. Die Entscheidung zwischen ambulantem und stationärem Ablauf wird gemeinsam mit Dr. Brügel getroffen, basierend auf der Komplexität des Eingriffs, dem Gesundheitszustand, der häuslichen Situation, persönlichen Präferenzen und medizinischer Notwendigkeit.

Alle stationären Operationen finden derzeit in der Klinik am Birkenwald statt. Der Ablauf beginnt mit der stationären Aufnahme am Morgen des Operationstags. Durch das Pflegepersonal werden Sie in den OP-Trakt gebracht. Nach dem Eigriff werden Sie zunächst im im Aufwachraum überwacht. Sie übernachten im exklusiven und ruhigen Einzelzimmer mit Betreuung durch das Stationspflegepersonal. Nach der Visite durch Dr. Brügel werden Sie regulär am ersten Tag nach der Operation entlassen. Vorteile der stationären Operation sind die kontinuierliche 24-Stunden-Überwachung, sofortige Hilfe bei Komplikationen oder Beschwerden, optimiertes Schmerzmanagement, Ruhe ohne häusliche Verpflichtungen und besondere Sicherheit bei Risikopatienten.
Empfohlen wird die stationäre Variante bei komplexen Revisionen mit Rippenknorpel, erhöhtem Blutungsrisiko, für Patienten mit Begleiterkrankungen, fehlendem häuslichen Support und bei langer Anreise.

Ambulanten Nasenkorrekturen finden derzeit im ambulanten Operationszentrum in Roth oder in der Klinik am Birkenwald in Nürnberg statt. Der Ablauf umfasst die Ankunft am Operationstag, die Operation, eine Aufwachphase von zwei bis drei Stunden und die Entlassung nach Hause am selben Tag mit erforderlicher Begleitperson.
Vorteile der ambulanten Operation sind die Erholung in heimischer Umgebung, das gewohnte eigene Bett, Flexibilität und schnellere Rückkehr nach Hause. Voraussetzungen sind ein unkomplizierter Eingriff, keine relevanten Vorerkrankungen, zuverlässige Betreuung zuhause und die Erreichbarkeit einer HNO-Klinik bei Komplikationen. Bei längerer Anfahrt empfehlen wir die Übernachtung in einem nahe gelegenen Hotel.

Welche Narkose wird bei einer Nasenoperation verwendet?

Die ästhetische Nasenkorrektur erfolgt in Vollnarkose. Diese bietet maximale Sicherheit und Komfort für den Patienten und wird durch ein erfahrenes Anästhesieteam durchgeführt. Bei einer Nasenoperation erfolgt die Vollnarkose als TIVA – Total Intravenous Anaesthesia. Sie wird rein intravenös verabreicht, ohne Gas.

Vorteile: schnelle Rückkehr zum Bewusstsein, reduziertes Übelkeitsrisiko, exakte Dosierung.

Zusätzlich wird Ropivacain lokal injiziert. Es wirkt sechs Stunden.

Vorteil: keine postoperativen Schmerzen, da die Nase taub bleibt.

Wie lange dauert eine Nasenoperation?

Die Operationsdauer hängt von der Komplexität des Eingriffs ab. Je nach anatomischem Ausgangsbefund und gewählter Technik dauert die Operation zwischen eineinhalb und zweieinhalb Stunden. Bei besonders anspruchsvollen Nachkorrekturen oder umfangreichen Rekonstruktionen kann sich die Dauer entsprechend verlängern.

Verband nach der Operation

Nach der Operation wird ein Tape-Verband aus Steri-Strips auf der Haut angelegt. Darüber eine Aluminiumschiene. In der Nase: Silikonfolien (Doyle-Splint) mit Atemkanal. Keine Nasentamponaden.
Der Verband verbirgt das OP-Ergebnis. Der Tape-Verband zieht die Nasenspitze höher. Die Atemkanäle halten die Nasenlöcher rund und erweitert. Zweck: Druck auf das Gewebe, um Einblutungen zu verhindern. Die Nase ist bereits geschwollen.

Werden Nasentamponaden verwendet?

Nein. Durch die schonende OP-Methode entfällt die Notwendigkeit für Nasentamponaden.

Zusammenfassung: Der Ablauf Ihrer Nasenoperation am Operationstag

  • Ankunft: Sie kommen im Operationszentrum an
  • Vorbereitung: Umziehen und letzte medizinische Checks
  • Anästhesie: Einleitung der Vollnarkose durch das Anästhesieteam
  • Operation: Durchführung des Eingriffs
  • Abschluss: Tamponadenfreier Verband
  • Aufwachphase: Betreuung im Aufwachraum
  • Nachsorge: Entlassung nach Hause (ambulant) oder Übernachtung im Einzelzimmer (stationär)
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